Risiko und Chance

Gibt es ein Risiko?
Es gibt kaum ein Geschäft ohne Risiko, das Risiko ist aber kalkulierbar.
Wo liegt das Risiko?
Wenn nicht genügend Firmen Mitglieder werden, kann nicht gebaut werden.
Könnten die Pünten, welche jetzt auf den Grundstück sind, ein Risiko darstellen?
Nein, die Einzonung ist rechtskräftig. Es gibt Alternativflächen welche die Stadt bereitstellen kann.
Was ist, wenn das Grundstück mit Altlasten belastet ist?
Das geht zu Lasten der Grundstückseigentümerin (Stadt).
Kann man vergrössern, wenn das Unternehmen sich entwickelt?
Grundsätzlich nicht, wenn eine Fläche frei würde, gäbe es die Möglichkeit.
Kann von Anfang an Reservefläche zusätzlich bezogen und dann vorerst untervermietet werden?
Ja.
Für welche Firmen eignet sich das Gewerbehaus Taggenberg besonders gut?
Ein Handwerksbetrieb oder produzierendes Unternehmen, welches selber bauen möchte, aber dafür zu klein ist oder auch kein geeignetes Grundstück findet. Da die Anlieferung oft viel Platz braucht und hohe Kosten verursacht, rechnet es sich kaum, ein Gewerbehaus mit einer Nutzfläche unter 1500m2 zu bauen. Dieses Grundstück ist maximal verdichtet und verfügt über eine ausgezeichnete Logistik.

Für welche Firmen eignet sich das Gewerbehaus Taggenberg nicht?
Wenn eine Nutzfläche von mehr als 2'500 m2 oder eine Raumhöhe von über 4,65 Meter gewünscht wäre.
Und wenn jemand von Eigentum und Spekulation träumt.
Wo liegen die Chancen?
Der Leitzins war schon mehr als 100 Jahre nicht mehr so tief. Langfristige Hypotheken sind zusätzlich sehr günstig geworden. Das ist historisch. Die Wirtschaft hält sich mit tiefen Zinsen künstlich am Leben - eine markante Erhöhung der Zinsen wäre zurzeit kaum realisierbar.
Wenn jetzt an dieser Lage gute Substanz preiswert gebaut werden kann, dann müsste sich das langfristig lohnen.
Jeder beteiligte Unternehmer kann sich ganz dem Unternehmen widmen und wird nicht zum Spielball der Investoren, welche üblicherweise die Gebäude und Grundstücke besitzen.
Wenn ca. 30 Firmen miteinander ein Gebäude besitzen, sinkt das Risiko gesamthaft deutlich.
Das Gebäude hat eine höhere Lebensdauer und der Mieterwechsel ist insgesamt kleiner.
Eine Genossenschaft als Trägermodell wird in Zukunft wieder deutlich mehr an Bedeutung gewinnen und trifft den Nerv der Zeit. Echte Wertschöpfung ist nicht nur ethischer, sondern wird auch wieder wichtiger.
Die Energiekosten sind optimiert. Der Gewinn geht nur in die GGT und kommt den Mitgliedern zugute.
Ob und wie für die Firmen Synergien entstehen wird sich zeigen. Eine gute Grundlage dafür ist vorhanden.